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Registrierung für Kurzzeitvermietung und Datenexport

Die EU-Verordnung 2024/1028 gilt seit dem 20. Mai 2026. Liegt eine Unterkunft in einem ausgewiesenen Registrierungsgebiet für Kurzzeitvermietung, braucht sie eine Registriernummer — und diese Nummer muss im Inserat angezeigt werden. Reynt gibt jedem Objekt dafür zwei Felder und warnt dich, solange eines davon offen ist.

Die Erklärung gibst du ab. Reynt leitet sie nie aus der Adresse ab, denn in den meisten Mitgliedstaaten legt die Region oder die Gemeinde das Registrierungsgebiet fest — und nur du weißt, ob eine bestimmte Unterkunft darin liegt.

Öffne das Objekt und geh auf Standort. Der Abschnitt Registrierung für Kurzzeitvermietung hat zwei Felder:

Registrierungspflicht — deine Erklärung, mit zwei Antworten:

  • In einem Registrierungsgebiet — Nummer erforderlich
  • Nicht in einem Registrierungsgebiet — keine Nummer nötig

Bleibt das Feld leer, gilt das Objekt als noch nicht erklärt. Das ist ein eigener Zustand, verschieden von beiden Antworten, und der, um dessen Klärung Reynt dich bittet.

Registriernummer — die Nummer selbst. Sie darf der Erklärung nachlaufen: Du kannst eine Registrierungspflicht erklären, während du noch auf die Nummer der Behörde wartest. Reynt akzeptiert diese Lücke und warnt darüber, statt dich zu blockieren. Trag die Nummer genau so ein, wie sie ausgestellt wurde, führende Nullen inklusive.

Speichere den Abschnitt, wenn du fertig bist. Reynt hält das Datum deiner Erklärung fest und zeigt es als Zuletzt erklärt am ….

Ungarn ist der strengste Fall, und die dortigen Regeln sind älter als die EU-Verordnung. Jede Unterkunft muss im NTAK registriert sein, das eine 10-stellige Registriernummer vergibt, und ungarisches Recht verlangt seit dem 1. Oktober 2020, dass eine über ein Buchungsportal angebotene Unterkunft sowohl die NTAK-Nummer als auch ihre gesetzliche Unterkunftsartmagánszálláshely, egyéb szálláshely, panzió und so weiter — für Gäste sichtbar ausweist.

Zwei praktische Folgen:

  • Jede ungarische Unterkunft braucht eine Nummer. Die Frage nach dem Registrierungsgebiet stellt sich nicht — das ganze Land ist erfasst, ein Häuschen am Balaton genauso wie eine Wohnung in Budapest. Wähl In einem Registrierungsgebiet und trag die NTAK-Nummer ein.
  • Die Nummer allein reicht nicht. Bei ungarischen Objekten erscheint unter der Nummer ein drittes Feld, Gesetzliche Unterkunftsart. Wähl die Art aus der Liste — sie enthält die neun Arten des Registers — oder schreib deine eigene, falls das Register sie anders führt. Die Storefront zeigt dann beides nebeneinander, genau wie § 5 (4) es verlangt. Prüf dasselbe auf allen anderen Portalen, auf denen du inserierst.

Die Art wird auf Ungarisch und unübersetzt gespeichert und angezeigt, in jeder Sprachfassung deiner Storefront. Das ist Absicht: Verlangt ist der Begriff, den das Register führt — eine übersetzte Umschreibung würde die Art der Unterkunft für niemanden nachprüfbar machen.

Viele auf einmal ausfüllen. Wenn die meisten deiner ungarischen Objekte dieselbe Art haben, filter die Objektliste auf Ungarn und nutz Unterkunftsart für … ergänzen in der Toolbar. Damit wird die gewählte Art bei jedem ungarischen Objekt eingetragen, das noch keine hat — Objekte mit bereits eingetragener Art bleiben unberührt. Also erst den Regelfall setzen, dann die Ausnahmen einzeln korrigieren.

Angezeigt wird nur eine Nummer — und man greift leicht zur falschen. Eine ungarische Unterkunft hat drei Kennungen:

Kennung Was es ist Gehört nach Reynt?
NTAK-Registriernummer (10 Stellen) vom NTAK vergeben Ja — das ist das Feld
Nyilvántartási szám vom Notar (jegyző) bei der Registrierung des Anbieters vergeben Nein — rein verwaltungsintern
Adatszolgáltatási azonosító (8 Stellen) der Code von vor Oktober 2020, weiterhin für die Datenübermittlung Nein

Im Register des Notars steht auch die gesetzliche Unterkunftsart — du kannst NTAK-Nummer und passende Art also demselben Dokument entnehmen.

Manche Mitgliedstaaten führen ein einziges nationales Register für das gesamte Staatsgebiet — Ungarn (NTAK), Italien (CIN), Portugal (AL), Griechenland (AMA), Kroatien (eVisitor). Liegt das Objekt in einem dieser Länder, weist der Abschnitt darauf hin und nennt das erwartete Register. Denn dort hat die Frage „welches Gebiet?“ keine lokale Antwort: Jede Unterkunft im Land braucht eine Nummer, unabhängig von der Gemeinde. Nicht in einem Registrierungsgebiet trifft für solche Objekte nur selten zu.

Reynt wählt die Registrierungspflicht trotzdem nicht für dich vor. Die Erklärung hat rechtliches Gewicht, und eine vorausgefüllte Erklärung ist keine, die jemand abgegeben hat.

Wo das Verfahren stattdessen regional oder kommunal ist — die deutschen Zweckentfremdungsregeln, Wien und die österreichischen Freizeitwohnsitz-Regeln, Frankreich, die Niederlande, Belgien, Spanien — hängt es wirklich von der Adresse ab, ob eine Nummer nötig ist, und du musst das lokale Verfahren prüfen.

Deutschland: die veröffentlichte Liste prüfen

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In Deutschland ist es jedem Bundesland und jeder Kommune freigestellt, ein Registrierungsverfahren einzuführen. Die Bundesnetzagentur — die nationale Behörde für den EU-Datenaustausch — veröffentlicht die Liste der Gebiete, die eines eingeführt haben, und Reynt verlinkt sie direkt im Registrierungsabschnitt, sobald ein Inserat in Deutschland liegt.

Schlag den Standort deiner Unterkunft in dieser Liste nach und trag das Ergebnis ein. Steht das Gebiet nicht darauf, ist Nicht in einem Registrierungsgebiet heute die richtige Erklärung; die Liste wächst, wenn weitere Kommunen dazukommen — es lohnt sich also, beim nächsten Bearbeiten eines Inserats erneut zu prüfen.

Die Nummer selbst kommt immer von der Kommune, nie von der Bundesnetzagentur.

Österreich: derzeit gar kein Registrierungsverfahren

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Österreich hatte dieselbe Wahl — und kein einziges Bundesland hat sie genutzt. Laut dem Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) wird die Verordnung vorerst in keinem Bundesland umgesetzt. Das heißt: keine Registrierungspflicht für Vermieterinnen und Vermieter und landesweit keine Nummer, die im Inserat stehen müsste.

Für ein österreichisches Inserat ist Nicht in einem Registrierungsgebiet also heute die richtige Erklärung. Reynt weist im Registrierungsabschnitt darauf hin und nennt das Datum, an dem der Stand zuletzt geprüft wurde.

Zwei Dinge dazu:

  • Das kann sich ändern. Jedes Bundesland entscheidet selbst und kann später ein Verfahren einführen. Passiert das, stimmen die jetzt abgegebenen Erklärungen nicht mehr — das Datum im Hinweis ist ein „geprüft am“, keine Garantie.
  • Andere österreichische Regeln gelten weiter. Die Wiener Bauordnung für die Kurzzeitvermietung, die Freizeitwohnsitz-Verzeichnisse in Tirol und Salzburg, Gewerbeordnung und Privatzimmervermietung — davon ist durch die EU-Verordnung nichts berührt, und keine davon vergibt eine Nummer, die in dieses Feld gehört. Lass die Registriernummer leer.

In der Objektzeile. Die Objektliste zeigt bei allem Offenen ein Abzeichen — Registrierung nicht erklärt, Registriernummer fehlt oder Unterkunftsart fehlt. Ein geklärtes Objekt zeigt gar kein Abzeichen: Das Fehlen bedeutet „in Ordnung“, nie „unbekannt“.

Im Dashboard. Zwei Hinweise zählen deine veröffentlichten Objekte mit offener Registrierung und verlinken direkt dorthin:

  • … veröffentlichte Inserate ohne Registrierungsangabe
  • … veröffentlichte Inserate warten auf ihre Registriernummer

Jeder Hinweis verschwindet, sobald alle veröffentlichten Objekte geklärt sind, und erscheint erneut für später angelegte Objekte.

Im Vollständigkeitsring. Die Registrierung ist ein empfohlener Punkt. Sie hält ein Objekt unter Vollständig, blockiert aber die Veröffentlichung nicht — siehe Veröffentlichung und Sichtbarkeit.

Um sie als Gruppe zu prüfen, öffne die Objektliste, klick auf den Filter-Button und setze Registrierung Kurzzeitvermietung (EU 2024/1028) auf Nicht erklärt, Nummer fehlt, Unterkunftsart fehlt oder Registrierung offen für alles davon.

Sobald eine Nummer gespeichert ist, zeigt die Storefront-Seite des Objekts sie als Registriernummer: … — genau das verlangt die Verordnung. Sie steht als unaufdringliche Zeile am Fuß der Seite: Die Verordnung schreibt vor, dass die Nummer angezeigt wird, nicht wo — so kommt sie dem nicht in die Quere, was Gäste tatsächlich lesen. Ist eine Unterkunftsart verlangt und eingetragen, steht sie in derselben Zeile hinter der Nummer. Solange das Nummernfeld leer ist, wird nichts angezeigt.

Objekte einzeln durchzugehen ist bei einer Handvoll in Ordnung und bei einigen Hundert unpraktikabel. Die Objektliste hat einen Exportieren-Button, der dein gesamtes Portfolio als Excel-Arbeitsmappe herunterlädt.

Der Export umfasst genau die Objekte, die die Liste gerade zeigt — filtere oder such also zuerst, dann passt die Tabelle dazu. Filtere auf Registrierung offen, und du erhältst nur die Objekte, die noch Aufmerksamkeit brauchen.

Die Arbeitsmappe hat vier Blätter:

Blatt Inhalt
README Hier öffnet sich die Datei: ein Verzeichnis der Blätter, was jede Spalte bedeutet und welche ein künftiger Import zurücklesen wird.
Listings Eine Zeile pro Objekt: Kennung, Registrierungsstatus, -nummer und Unterkunftsart, Vollständigkeit, Adresse, Eigentümer, Kapazität, Aufenthaltsregeln, Veröffentlichungsstatus sowie Bild- und Preisanzahl.
Prices Die Saisonpreise jedes Objekts.
Owners Kontaktdaten der Eigentümer hinter den exportierten Objekten. Nur enthalten, wenn deine Rolle Eigentümer lesen darf; Bank- und Steuerdaten werden nie exportiert.

Drei Spalten im Blatt Listings beantworten „was fehlt?“ direkt:

  • missingCritical — Punkte, die die Veröffentlichung blockieren (Fotos, ein Titelbild, ein Preis, und im Marktplatz-Modus ein Eigentümer)
  • missingRecommended — Punkte, die das Objekt unter Vollständig halten, die Registrierung eingeschlossen
  • missingOptional — der letzte Schritt zu 100 %

Sortiere oder filtere in Excel danach, und du hast eine Arbeitsliste. completenessPercent und completenessLevel werden beim Export frisch berechnet und spiegeln das Objekt also immer im aktuellen Stand.

Die Spalte key identifiziert jedes Objekt. Lass sie unverändert — ein künftiger Import ordnet damit Zeilen wieder Objekten zu.

Er ist eine schreibgeschützte Momentaufnahme. Eine Zelle zu ändern und die Datei zu behalten ändert nichts in Reynt; einen Upload gibt es noch nicht. Die Masseneingabe von Registriernummern ist als Folgeschritt geplant; bis dahin werden Nummern pro Objekt im Tab Standort eingetragen.

Falls du den JSON-Export unter Datentransfer suchst: Das ist ein anderes Werkzeug. Es verschiebt Konfiguration und Inhalte zwischen Mandanten, keine Objektdaten zum Lesen in einer Tabelle.